Mai 2019 - Geraberg – 2 Projekttage und Tag der offenen Tür

Globale Zusammenhänge, ökologischer Fußabdruck und Klimawandel und seine Folgen wollten Schüler der 10. Klasse der Regelschule Geraberg einmal außerhalb des normalen Unterrichts erfahren.  

Als Referentin des „Eine Welt Netzwerk Thüringen“ führte ich vom 9. bis zum 10.5.2019 zwei informative Projekttage durch und unterstützte die Schülerinnen und Schüler am 11.5.2019 bei der Ausgestaltung des Tags der offenen Tür. Die Jugendlichen erlebten während dieser Zeit die ungleiche Verteilung der Menschen und des Wohlstands auf der Welt. Bei der Berechnung des eigenen ökologischen Fußabdrucks stellte sich heraus, dass 2 Erden bei einem normalen deutschen Lebensstil nicht reichen werden. Es drängte sich die Frage auf: „Ist es möglich, mit weniger auszukommen? Mit weniger wovon?“

Ressourcennutzung, CO2-Ausstoß und Klimaveränderung - alles hängt zusammen, wie es die „Klimazeit“ zeigt

Die Klimazeit – Zeitstrahl mit Darstellung der Entwicklung von Bevölkerung, Wirtschaft, CO2-Konzentration und Klimaereignisse






Um weniger CO2 zu konsumieren starteten wir ein Küchenexperiment: Wieviel CO2 lässt sich einsparen, wenn statt der herkömmlichen Rezepte auf tierische Produkte wie Butter, Eier und Milch verzichtet wird? Zum Tag der offenen Tür können die Besucher dann testen, ob klimafreundlicher genau so gut wie herkömmlicher Kuchen schmeckt. Der Preis wird selbstverständlich entsprechend der CO2-Belastung berechnet.

Klimabuffet: konventionelle und vegane Nahrungsmittel sowie deren CO2 Belastung

Auch wenn nicht jeder Schüler und jede Schülerin Klimaschutz als zentrales Thema der Menschheit sieht, so konnten doch alle während der 3 Tage erfahren, welchen massiven Einfluss die Menschen auf den Klimawandel haben und dass sie mit Veränderungen ihres Konsumverhaltens einen Teil zum Klimaschutz beitragen können.